FSI – Charité

Wie der Name schon sagt, werden die Studierenden der Charité vertreten. Ob sich diese Liste auch für andere Studierende einsetzt, lest Ihr in ihren Antworten.

Ihre Selbstdarstellung zur Wahl 2018 findet ihr ab S. 14 in der Wahlbroschüre des studentisches Wahlvorstandes.

Fragen an die FSI Charité*

*Hinweis: Diese Fragen wurden nicht wie sonst üblich im persönlichen Interview besprochen, sondern die Vertreter*innen der Liste haben unsere Fragen schriftlich per Mail beantwortet.

1. Es geht darum euch kennenzulernen: Wofür steht allgemein FSI Charité?
Wir setzen uns für eine ergebnisorientierte und pragmatische Studierendenvertretung ein, möchten mithelfen und insbesondere unseren Blickwinkel als Studierende der Charité beitragen. Dabei sind wir unabhängig von Parteien und politischen Strömungen.

2. Wie lange ist FSI Charité schon aktiv an der HU?
Unsere Liste ist mit der Fachschaftsinitiative Humanmedizin an der Charité assoziiert, mit der wir uns auch unseren Namen teilen. Als StuPa-Liste sind wir seit 2014 mit dabei.

3. Wofür habt Ihr euch im aktuellen StuPa engagiert (z.B. Projekte, Anträge)? Was habt Ihr erreicht?
Viele an der Charité erdachte Projekte können auch für Studierende anderer HU-Fächer interessant sein, ebenso wie viele Projekte an der HU sicherlich auch auf dem Campus der Charité sehr gut ankommen würden. Wir sehen uns in erster Linie in einer Brückenfunktion und möchten den Austausch fördern. Daher läuft viel unserer Arbeit weniger in Form von Projekten und Anträgen ab, als bspw. in der Unterstützung eben jener und einer gewissen Beraterrolle.
Konkret haben wir z.B. unseren ProMediKids geholfen, einen Anschluss an den Referat für Studierende mit Kind(ern) zu finden – beide wussten zuvor nichts voneinander. Dem Charité Chor haben wir geholfen seine Ausgaben zu decken und über das Semtix Referendum an den Campi der Charité informiert.

4. Der studentische Wahlvorstand veröffentlicht zu jeder Wahl die Selbstdarstellung der Listen, so auch 2017. Folgende Fragen haben wir zu Eurem Wahlprogramm:

4.1 Seid Ihr eine Liste, die nur für Studierende der Charité wählbar ist? Warum sollten euch Studierende von anderen HU-Instituten wählen bzw. wollt Ihr überhaupt wählbar sein für HU-Studierende, die nicht an der Charité sind?
Wer findet, dass medizinische Themen stärker im allgemeinen Campusleben repräsentiert werden sollen oder für konstruktive Zusammenarbeit steht, kann uns sehr gerne wählen.

4.2 Wir haben gehört, dass Studierende der Charité mehr oder weniger zufällig an HU oder FU immatrikuliert werden. Ist die FSI Charité eine Vertretung für alle Studierende der Charite oder wie teilt Ihr das auf?
An der Charité muss man sich am Anfang des Studiums für eine Universität entscheiden. Dabei ist aber die große Mehrheit an der HU immatrikuliert. Als Liste empfinden wir uns dabei als Vertretung der Studierenden der Charité, wobei man erwähnen muss, dass “Charité” mehr als Humanmedizin ist. Unser Wunsch ist es, enger in die studentische Kultur und Meinungsbildung beider Mutterunis eingebunden zu sein. Wir sind überzeugt, Hilfe beitragen zu können, von der letztlich alle profitieren würden.

4.3 Was genau meint Ihr mit „Mutteruniversität“ und wie wollt Ihr konkret die Charité wieder näher heranbringen? Was habt Ihr bereits unternommen, um dieses Ziel zu erreichen?
Die Charité ist eine gemeinsame Einrichtung der Freien Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin. Damit sind sowohl die FU als auch die HU unsere Mutteruniversitäten. Zunächst schaffen wir ein Bewusstsein dafür, dass man überhaupt Teil quasi derselben Universität ist. Das scheint sehr vielen, sowohl an der Charité als auch HU nicht bewusst zu sein. Erreichen wollen wir das, indem wir informiert bleiben, berichten und gemeinsame Projekte wo es geht unterstützen.

4.4 In eurem Wahlprogramm wollt Ihr „Meinungen und Ideen anderer Fachbereiche“ an der Charité etablieren. Was stellt Ihr euch konkret darunter vor und was habt Ihr bereits für die Umsetzung getan?
Campus Nord, Campus Charité und Campus Mitte liegen direkt nebeneinander. Trotzdem findet nur wenig Austausch statt. Ein bedeutender Meilenstein wäre erreicht, wenn Leute Plakate für Veranstaltungen intuitiv sowohl vor die Sporthalle, Flora als auch Anatomie hängen würden.

5. Das 25. StuPa geht seinem Ende entgegen. Wie zufrieden seid Ihr mit der vergangenen Legislaturperiode?
Diese Legislaturperiode gab es viel frischen Wind im StuPa. Wir sind gespannt, inwiefern sich das fortsetzen wird.

6. Für das kommende StuPa bewerben sich 23 unterschiedliche Listen. Warum sollten die Studierenden bei der kommenden Wahl eure Liste wählen? Wofür werdet Ihr euch einsetzen?
Unser Anspruch ist, medizinische Themen und Blickwinkel stärker im studentischen Campusleben zu verankern. Darüber hinaus helfen wir beim Austausch medizinischer und nichtmedizinischer Fächer und unterstützen studentische Initiativen wo wir können. Im StuPa treten wir für transparente, konstruktive und pragmatische Zusammenarbeit ein.

7. StuPa, RefRat und Fachschaften erhalten unter anderem über die Beiträge der Studierenden zusammen rund 780.000 €, ein Drittel davon steht dem StuPa zur Verfügung. Wie wollt Ihr dieses Geld einsetzen?
Es gibt viele Projekte, an denen Studierende verschiedenster Fachrichtungen mitwirken, so der Charité Chor, die TEDxHU etc.

8. Bei der Wahl zum StuPa 2017 haben sich nur 7 % der Studierenden beteiligt. Warum sollten Studierende an der Wahl zum StuPa 2018 teilnehmen? Was können sie damit beeinflussen?
In Bezug auf die aktuelle StuPa-Struktur können sich sehr kleine Minderheiten durch Aktivismus durchsetzen. Zu einer die gesamte Studierendenschaft besser widerspiegelnden Hochschulpolitik sollten vor allem auch weniger Interessierte ihre Stimme abgeben. Dadurch kann man erstaunlich viel bewegen.

Kandidierende

  1. Harit Amit Patel, Medizin
  2. Tobias Orth, Medizin
  3. Daniel Leon Glauert, Medizin
  4. Jonathan Garvysh, Medizin
  5. Jan Fredrik Hollander, Medizin
  6. Theodor Kempe, Medizin
  7. Khalil Aqiq, Medizin
  8. Soraya Hintz, Medizin
  9. Beste Aydemir, Medizin

Kontakt